Perseiden am Sommerhimmel

Kommt am 12. August zur »Sternschnuppennacht an der Archenhold-Sternwarte« vorbei und beobachtet mit!

Am 12. August lohnt sich der Blick nach oben besonders: Zum Höhepunkt des Perseiden-Meteorstroms lassen sich bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde entdecken. Der bekannteste Sternschnuppenstrom ist noch bis zum 24. August zu sehen. Bei der »Sternschnuppennacht an der Archenhold-Sternwarte« könnt ihr neben den Perseiden von 18 Uhr bis 2 Uhr morgens auch unser weiteres Programm rund um das besondere Himmelsphänomen erleben. 

Unter den leuchtenden Schweifen des Perseiden-Meteorstroms könnt ihr am 12. August auf dem Freigelände der Archenhold-Sternwarte gemeinsam und unter fachkundiger Anleitung unserer Expert*innen in den Himmel schauen. Aus was bestehen Sternschnuppen und woher kommen sie? Wie sind sie am besten zu entdecken? Im Kurzprogramm »Kosmischer Staub – Den Perseiden auf der Spur« im Kleinplanetarium taucht ihr in die Welt der Sternschnuppen ein. Der Eintritt zu den Beobachtungen auf dem Freigelände ist frei, Kurzprogramme im Kleinplanetarium kosten 5 €. Tipp: Nehmt euch Decken und Proviant mit für ein galaktisches Picknick unter dem Sternschnuppenregen.

Mit Anbruch der Dunkelheit gegen 22 Uhr könnt ihr bei der »Sternschnuppennacht an der Archenhold-Sternwarte« mithilfe zahlreicher mobiler Teleskope sowie des Cassegrain-Teleskops selbst in den Himmel schauen und den Planeten Saturn, den Mond oder auch Doppelsterne und Deep-Sky-Objekte wie Kugelsternhaufen beobachten. Das Datum fällt zusammen mit dem Höhepunkt des Perseiden-Meteorstroms. So könnt ihr ganz ohne Teleskop auch zahlreiche Sternschnuppen sehen. In der Nacht vom 12. auf den 13. August, dem Höhepunkt der Perseiden, ist theoretisch mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu rechnen. In den Tagen davor und danach sind bis zum 24. August stündlich noch um die 50 Sternschnuppen am Himmel zu sehen. Die beste Beobachtungszeit ist bei klarem Wetter zwischen 22 und 4 Uhr morgens.

Die Perseiden sind aufgrund ihres Auftretens im Hochsommer der bekannteste Sternschnuppenstrom. Sie sind nach dem Sternbild Perseus benannt, da ihr Ausstrahlungspunkt – der sog. »Radiant«, in diesem Sternbild liegt und sie scheinbar von hier aus ihre Bahnen in alle Richtungen über den Himmel ziehen. Es ist ein ähnlicher Effekt, als wenn man mit dem Auto durch ein Schneegestöber fährt. Andere bekannte Sternschnuppenströme sind die Leoniden aus dem Sternbild Löwe oder die Geminiden aus dem Sternbild Zwillinge. Das Material der Sternschnuppen, das in unserer Lufthülle verglüht, stammt meist von Kometen, bei den Perseiden vom Kometen 109/P Swift-Tuttle. Kleine Teilchen, die der Komet auf seinem Weg durch das Sonnensystem hinterlassen hat, haben sich als Staubwolke im All entlang seiner Bahn verteilt. Einmal im Jahr durchquert die Erde diese Staubwolke. Je dichter der Staub an der Stelle ist, an der die Erde die Wolke passiert, desto mehr Sternschnuppen sind zu sehen.

Kommt vorbei und erlebt den Sternschnuppenregen mit uns! Alle Infos zur Sternschnuppennacht findet ihr hier.

Jasmin Tesch | 28.07.2025
Himmelsbeobachtung durch ein Teleskop. © SPB, Foto: Caro Kadatz
Himmelsbeobachtung durch ein Teleskop. © SPB, Foto: Caro Kadatz