Erde
Cinema: Brecht-Tage 2026
Neun Tage eines Jahres
Cinema: Brecht-Tage 2026
Neun Tage eines Jahres
Kino: Brecht-Tage 2026
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Michail Romms Film »Neun Tage eines Jahres« ist einer der wichtigsten Filme der Tauwetterzeit, als nach Stalins Tod eine kritischere Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart in der Sowjetunion möglich wurde. Während Romm in Deutschland vor allem durch seinen Dokumentarfilm »Der Gewöhnliche Faschismus« (1965) noch heute bekannt ist, der sich der totalitären Vergangenheit widmet, sind die Neun Tage eines Jahres der damals brennenden Physiker-und-Lyriker-Debatte gewidmet. In ihr ging es um den Status von Kunst und Wissenschaft für die junge rebellierende Generation. Bei Romm experimentieren zwei junge Atomphysiker, beide in dasselbe Mädchen verliebt, mit Verfahren der Kernspaltung, wobei einer sich eine tödliche Strahlendosis einfängt: war der Forschungsenthusiasmus dieses Lebensrisiko wert? Die in dem Film aufgeworfenen Fragen ethischer und gesellschaftlicher Verantwortung, die auch private Beziehungen miteinschließt, sind auch heute noch von anhaltender Aktualität.
Mit einer Einführung von Matthias Schwartz.
Das Zeiss-Großplanetarium ist Spielstätte der Brecht-Tage 2026.
Die Brecht-Tage finden traditionell rund um den Geburtstag Bertolt Brechts am 10. Februar statt. Das diesjährige Motto lautet »Die Erde, die große Nährerin. Brechts grüne Revolution«. Die Brecht-Tage 2026 widmen sich Brechts Denken über Natur, Landwirtschaft und Technik im Spannungsfeld von Kapitalismus, Sozialismus und Klimakrise. Ausgehend von seinen Texten wird untersucht, wie Industrialisierung der Landwirtschaft, grüne Revolution und Klassenkampf unsere heutige Zeit beeinflussen. Im Mittelpunkt steht eine wichtige Frage: Wie könne Brechts Werke bei den aktuellen Diskussionen über die Zerstörung der Umwelt, die weltweite Ernährung und eine gerechte und ökologische Veränderung der Gesellschaft helfen?
Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Literaturforum im Brecht-Haus, dem Netzwerk Naturwissen am Museum für Naturkunde Berlin, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Fachgebiet Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin und andcompany&Co. statt. Weitere Informationen unter: lfbrecht.de.
Am 10. Februar findet ein Gespräch zur dreiteiligen Filmreihe »aufzeigend das mögliche« mit Historiker Klaus Gestwa und Schriftstellerin Theresa Hannig, moderiert von Vettka Kirillova statt.
Angebot Kombi-Tickets für die Brecht-Tage
(nur via Reservierung unter ticket@planetarium.berlin möglich):
Beim Besuch von zwei Filmvorführungen im Rahmen der Brecht-Tage:
7,50 € pro Film (regulär) / 5,00 € pro Film (ermäßigt)
Beim Besuch von drei Filmvorführungen im Rahmen der Brecht-Tage:
6,00€ pro Film (regulär) / 4,00 € pro Film (ermäßigt)
Das Angebot gilt für die Vorstellungen der Filme »Erde«, »Die Frau aus dem All« und »Neun Tage eines Jahres« im Kino im Planetarium.
UdSSR 1962 | Regie: Michail Romm
© Defa Stiftung
Information
Brecht-Tage | Spielfilm | 111 min | FSK 12 (empfohlen ab 16 Jahren)
Tickets
- Regular :
-
10,00 €
- Concessions :
-
7,00 €
Discounts and ticket information for families, wheelchair users and groups
Folgende Tickets sind ausschließlich vor Ort an der Kasse erhältlich und können nicht im Onlineshop gebucht werden: Familienkarten, Gruppenermäßigungen, Rabatte/Freikarten im Rahmen von Kooperationen (z.B. Berliner Familienpass) und Tickets für Rollstuhlfahrer*innen und ihre Begleitpersonen (da es sicherheitsbedingt fest vorgesehene Plätze gibt). Es ist leider nicht möglich, Differenzen, die sich aus dem Kauf von regulären Online-Tickets ergeben, zu erstatten. Bitte reservieren Sie die entsprechenden Karten daher vorab über unsere Tickethotline.
Für Kinofilme, Musik- und Sonderveranstaltungen sind leider keine Familienkarten erhältlich und es gelten keine Rabatte im Rahmen von Kooperationen (z.B. Berliner Familienpass).
Tickethotline
+49 (30) 421 845 10
ticket@planetarium.berlin
Alle Informationen zu ermäßigten Tickets und freiem Eintritt finden Sie hier.
Weitere Informationen zu Ihrem Besuch finden Sie hier.
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