»Unsichtbare Welten: Vom Mikrokosmos zum Universum« – Die Stiftung Planetarium Berlin rückt bei den Thementagen vom 16. bis 18. April 2026 das Thema Mikroplastik in den Fokus
Mit einem vielseitigen Programm aus Mega-Mikroskopie, Fulldome-Programmen, Experimenten, Vorträgen und Performances spannt das Zeiss-Großplanetarium – Europas modernstes Wissenschaftstheater – den Bogen vom Allerkleinsten bis ins Unermessliche und zeigt die Parallelen zwischen Mikroskop und Teleskop: Beide eröffnen Einblicke in verborgene Welten. Die Thementage finden zum zweiten Mal statt.
Vom 16. bis 18. April 2026 lädt die Stiftung Planetarium Berlin zu den Thementagen »Unsichtbare Welten: Vom Mikrokosmos zum Universum« ins Zeiss-Großplanetarium ein. Im Mittelpunkt steht das Mikroskop, eine Erfindung, die ähnlich wie das Teleskop den Blick auf naturwissenschaftliche Zusammenhänge revolutioniert hat. In diesem Jahr widmen sich die Thementage dem aktuellen Umweltphänomen Mikroplastik. Im Fokus stehen seine Verbreitung in Umwelt und Organismen sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf Mensch und Natur. Herzstück des Programms bildet die »Mega-Mikroskopie« im Planetariumssaal, bei der Besucher*innen eigene Proben live auf der Planetariumskuppel betrachten können, ergänzt durch frei zugängliche Mikroskop-Stationen, Mitmachangebote und Workshops. Die Thementage finden in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.
Ausgewählte 360°-Fulldome-Programme wie »Die Chemie des Lebens« und »Unser blauer Planet« ermöglichen das Eintauchen in die scheinbar unsichtbare Welt der Mikroorganismen. Hochkarätige Vorträge wie »Von Makro bis Nano – Dem Plastik auf der Spur« geben Einblick in kleinste Plastikstrukturen bis hin zur Vielfalt des Lebens im Wassertropfen. Diskussions- und Vortragsveranstaltungen mit Partnern wie dem Deutschen Kulturrat, rbb-Inforadio, dem Bundesinstitut für Risikobewertung und der Deutschen Meeresstiftung beleuchten außerdem aktuelle Forschung zu Mikroplastik und seine Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.
Neben wissenschaftlichen Vorträgen gehören auch künstlerische Formate zum Programm: Die audiovisuelle Live-Performance »Echoes in Orbit« von Magnificent Matter sowie das immersive Fulldome-Erlebnis »Sounds of the Ocean« verbinden Wissenschaft mit Musik, Tanz und visueller Kunst. Ein thematisch passendes Filmprogramm im Kino im Planetarium ergänzt die Thementage.
»Unsere Erde als blauer Planet ist einzigartig im gesamten Universum und es liegt an uns, sorgsam mit ihr umzugehen«, sagt Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin. »Mit den Thementagen geben wir dem Mikroskop als Gegenstück zum Teleskop Raum, unsichtbare Details sichtbar zu machen und den Blick auf ein drängendes Umweltproblem unserer Zeit zu richten: Mikroplastik. So wird Wissenschaft anschaulich und für Menschen jeden Alters erlebbar.«
Mit diesem breitgefächerten Programm schafft die Stiftung Planetarium Berlin eine innovative Plattform für Wissenschaftsvermittlung. Die Thementage werden unterstützt von: Bundesinstitut für Risikobewertung, Deutscher Kulturrat, Deutsche Meeresstiftung, Gläsernes Labor und ZEISS.
Die Stiftung Planetarium Berlin vereint die astronomischen Einrichtungen der Hauptstadt. Die Archenhold-Sternwarte sowie die Wilhelm-Foerster-Sternwarte zählen zu den traditionsreichsten Volkssternwarten Deutschlands, während das Planetarium am Insulaner und das Zeiss-Großplanetarium als modernste Wissenschaftstheater Europas relevante und innovative Vermittlungsformen anbieten.
Weitere Informationen zu den Thementagen: planetarium.berlin/unsichtbare-welten-2026
Bildmaterial: planetarium.berlin/bildmaterial-unsichtbare-welten-2026