Podcast: »Einschlafen mit Weltall« | © Cover-Artwork von Amad

Podcast
»Einschlafen mit Weltall« 
Der nächtliche Ausflug durch Raum und Zeit: Ein Podcast der Stiftung Planetarium Berlin & Schønlein Media

»Einschlafen mit Weltall« – der nächtliche Ausflug durch Raum und Zeit

Podcast der Stiftung Planetarium Berlin & Schønlein Media

Staffel 3 seit 15. Januar 2026 verfügbar! 

Schließen Sie die Augen und lassen Sie sich sanft in die unendlichen Weiten des Kosmos entführen, mit Geschichten, die das Universum seit Milliarden von Jahren schreibt. Durch Mythen des Sternenhimmels und ferne Erkenntnisse der modernen Astronomie nimmt der Podcast Sie mit auf eine ruhige Wissensreise. 

»Einschlafen mit Weltall« verbindet faszinierendes Wissen über das Universum mit ruhigen, entschleunigten Geschichten – zum Entspannen und Einschlafen. Von den Mythen des Sternenhimmels bis zu Erkenntnissen der modernen Astronomie nimmt der Podcast mit auf eine nächtliche Reise durch Raum und Zeit.

Lauschen Sie der Stimme von Dr. Monika Staesche, Stellvertretender Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin, die Sie von den Anfängen der Astronomie bis zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen führt. Auf zu einem nächtlichen Ausflug durch Raum und Zeit! 

Produziert von Anna Germek (Schønlein Media)
Redaktion: Dr. Felix Lühning, Dr. Monika Staesche, Ghazal Weber (Stiftung Planetarium Berlin)
Gelesen von: Dr. Monika Staesche

Alle Folgen finden Sie überall dort, wo es Podcasts gibt:

 

 

 

 

 

 

 

Mit mehr als 40 Millionen Streams produziert Schønlein Media die erfolgreichsten Podcasts zum Einschlafen im deutschsprachigen Raum, so »Einschlafen mit Wikipedia«, »Einschlafen mit Geschichte« oder »Einschlafen mit Hogwarts«. Ihre Podcasts wurden u.a. ausgezeichnet als »Beliebtester Podcast 2023« oder »Innovativste Podcast-Idee 2023« bei Amazon Music. In Zusammenarbeit mit Schønlein Media produziert die Stiftung Planetarium Berlin auch den Podcast »Cosmorama« zur erfolgreichen Radiosendung auf FluxFM. 


Staffel 3 »Einschlafen mit Weltall«

Vom Planeten der Schönheit und Liebe bis hin zum Wohen im Weltall: Wer erfand  die »Sternbilder«, was verraten »Kometen« über die Frühzeit des Sonnensystems und wie lebt es sich auf einer Raumstation?

 

Die Folgen im Überblick:

Folge 1: »Die Venus«

Venus – Planet der Liebe oder der Hölle? Als hellgelber Abend- und Morgenstern fasziniert sie die Menschen seit Jahrtausenden. Einst wegen ihres strahlenden Glanzes verehrt, gilt die Venus heute als eindrucksvolles Beispiel einer globalen Klimakatastrophe. Dabei zeigt sich, warum die Venus für die Astronomie lange ein unverzichtbarer Maßstab im Sonnensystem war.

Folge 2: »Kometen – geschweifte Ungeheuer«

Kometen zählen zu den spektakulärsten Himmelserscheinungen des Universums. Seit alters her galten sie jedoch als Vorboten von Unheil. Erst sorgfältige Beobachtungen sowie nüchterne, unvoreingenommene Schlussfolgerungen machten es möglich, den unheilvollen Mythos zu widerlegen, der sie lange umgab. Heute können wir ihre Botschaften lesen – sie künden nicht von Unglück, sondern von der Frühzeit unseres Sonnensystems.

Folge 3: »Rosettas Reise«

Kaum ein Himmelskörper hat die Forschung so lange auf Distanz gehalten wie der Komet. Über Jahrhunderte hinweg blieb er ein rätselhafter Besucher, dessen Ursprung im Dunkeln lag. Erst die Mission Rosetta ermöglichte es, einen Kometen über Jahre hinweg aus nächster Nähe zu erforschen. Mit der Landung der Sonde Philae auf 67P/Churyumov-Gerasimenko begann ein neues Kapitel der Kometenforschung – und eröffnete Einblicke in jene frühe Epoche, aus der diese Himmelskörper stammen.

Folge 4: »Uhren, Zeiten und Sterne«

Wie lässt sich die Bewegung der Sterne am Nachthimmel messen, wenn die Zeit ungenau bleibt? Seit jeher ist die Astronomie eng mit der Zeitmessung verknüpft: Je genauer die Uhr, desto verlässlicher die Beobachtungen von Sonne, Mond und Sternen. Sonnen-, Sand- und Räderuhren zeigen, wie der Erfindergeist der Uhrmacher über Jahrhunderte hinweg die Wissenschaft entscheidend vorantrieb.

Folge 5: »Der Mond«

Kein anderer Himmelskörper hat die Vorstellungskraft der Menschen über Jahrtausende hinweg so geprägt wie der Mond. Sein wechselndes Licht, die Gezeiten und subtile Einflüsse auf Wahrnehmung und Verhalten machten ihn zu einem Mythos am Himmel. Wissenschaftliche Beobachtungen erklären heute, welche Phänomene hinter Begriffen wie dem »Supermond« stehen, und zeigen, wie der Erdtrabant unser Leben auf der Erde und im Denken geprägt hat.

Folge 6: »Raumstationen – Wohnen im Weltall«

Die Vorstellung im All zu wohnen – vielleicht sogar unter künstlicher Schwerkraft – existiert seit über hundert Jahren. Zahlreiche Konzepte für bemannte Raumstationen wurden entwickelt, manche umgesetzt. Die Beobachtungen an Bord heutiger Stationen geben Einblicke in das Leben im All und zeigen zugleich eine ernüchternde Wahrheit: Ein dauerhafter Umzug der Menschheit ins All bleibt vorerst ausgeschlossen.

Folge 7: »Sternbilder«

Heute sind 88 Sternbilder international festgelegt, doch ihre Geschichte reicht oft Jahrtausende zurück. Viele Namen und Formen beruhen auf alten Überlieferungen, andere entstanden erst später – manchmal auf recht kuriose Weise. Schon in der Antike taten sich Beobachter schwer, klare Figuren am Himmel zu erkenn, und noch heute zeigt sich: Die Sterne sind leichter zu sehen als zu deuten.

Folge 8: »Hidden Stars – Die Frauen der ›Harvard Computers‹« 

Zum Internationalen Frauentag richtet sich unser Blick auf eine außergewöhnliche Gruppe von Wissenschaftlerinnen: die sogenannten »Harvard Computers « am Harvard College Observatory. Ende des 19. und Anfang des 20. schufen sie wesentliche Grundlagen der modernen Astrophysik. Ihre Arbeit prägte unser Verständnis von Sternen, ihrer Entwicklung und ihrer Ordnung im Kosmos. Doch trotz ihrer bahnbrechenden Leistungen blieben viele ihrer Namen lange im Verborgenen – wahre »Hidden Stars« der Wissenschaftsgeschichte.

Folge 9: »Wilhelm Foerster – Brückenbau der Astronomie«

Wilhelm Foerster hat in der Astronomie bleibende Spuren hinterlassen – nicht zuletzt durch Institutionen, die bis heute seinen Namen tragen. Vielfach seiner Epoche voraus, demokratischer Vordenker, Pazifist und begnadeter Netzwerker, leistete er entscheidende Beiträge zur Vermessung der Erde und zur Popularisierung der Naturwissenschaft. Sein Leben zeigt, wie unerschütterlicher Forschergeist selbst gegen die Widerstände und gesellschaftlichen Ungeist wirken kann.

Folge 10: »Die Sonne, unser Stern des Lebens«

Die Sonne ist das leuchtmächtigste Gestirn unserer kosmischen Nachbarschaft – seit jeher als Lebensspenderin verehrt. Doch woher stammt die ungeheure Energie, die sie seit Milliarden Jahren freigiebig abstrahlt? Erst im 19. Jahrhundert erkannte die Wissenschaft, dass die Sonne ein Stern unter vielen ist – und dazu ein vergleichsweiser bescheidener Vertreter ihrer Art. Beobachtungen von Sonnenflecken und Eruptionen offenbaren wechselhafte Aktivität. Und erst im 20. Jahrhundert gelang es, mit physikalischen Modellen tief in ihr Inneres zu blicken und die Quelle ihrer Energie zu verstehen.

Folge 11: »Die dunkle Seite des Lichts«

Neben Wasser und Nahrung, die das Überleben sichern, schenken Feuer, Kleidung und Licht Schutz und Orientierung. Licht erhellt die Welt und gibt Sicherheit, während die Nacht zugleich unheimlich und voller Ruhe ist. Doch heute drängt künstliches Licht die natürliche Dunkelheit zurück – ein Verlust für Sternenhimmel und das Leben auf der Erde gleichermaßen.

Folge 12: »Tycho Brahe«

Tycho Brahe zählt zu den bedeutendsten Astronomen der Renaissance. Mit außergewöhnlicher Genauigkeit ließ er den Himmel vermessen und schuf damit die Grundlage für eine neue Astronomie. Seine Beobachtungen führten schließlich zum Durchbruch des heliozentrischen Weltbilds.
Doch Brahe war auch eine schillernde Persönlichkeit: gefeierter Gelehrter, exzentrischer Gastgeber und Leiter eines einzigartigen Forschungszentrums auf der Insel Hven. Über zwei Jahrzehnte hinweg wurde dieser Ort zum Mittelpunkt der europäischen Astronomie – bis ein ebenso spektakulärer Sturz seinem Wirken ein Ende setzte. 

Folge 13: »Die Geschichte des Fernrohrs«

Seit über vier Jahrhunderten eröffnet das Fernrohr den Blick ins All – obwohl seine »Mutter«, die Brille, schon lange zuvor existierte. Warum also kam diese entscheidende Erfindung so spät? Und wie viel vom Himmel ließ sich mit den ersten Geräten überhaupt erkennen? Vom einfachen Fernrohr zu den gewaltigen Teleskopen der Gegenwart spannt sich ein Bogen technischer Entwicklung – und mit ihm eine Geschichte von Entdeckungen, die unser Bild vom Universum grundlegend veränderte.

Folge 14: »Die Nachbarn der Milchstraße«

Unsere kosmische Heimat ist die Milchstraße – eine Galaxie mit hunderten Milliarden Sternen. Doch auch sie steht nicht allein im Universum. In ihrer Umgebung befinden sich zahlreiche kleinere Galaxien, die gemeinsam mit ihr die sogenannte Lokale Gruppe bilden. Ein Blick in diese galaktische Nachbarschaft führt zu unscheinbaren Begleitern – und schließlich zu unserem größten Nachbarn: der Andromeda-Galaxie. Sie zeigt, dass selbst unsere Milchstraße nur Teil einer größeren kosmischen Gemeinschaft ist.

Folge 15: »Uranus und Neptun«

Weit draußen in den kalten Regionen des Sonnensystems kreisen die Eisriesen Uranus und Neptun. Schon ihre Entdeckung sorgte für Aufsehen: Uranus wurde zunächst für einen Kometen gehalten, während Neptun sogar mathematisch vorhergesagt wurde, bevor man ihn am Himmel fand. Doch lange Zeit blieb über diese fernen Welten kaum etwas bekannt – zu groß waren die Entfernungen. Erst Raumsonden lieferten nähere Einblicke in ihre rätselhafte Natur und zeigen, dass die Physik etwas ganz anderes meint, wenn sie hier von »Eis« spricht.


Staffel 2 »Einschlafen mit Weltall«

Vom Dunklen Universum über Galaxien bis hin zur Eroberung des Mondes: Durch Spuren des Dunklen Universums und in ferne Galaxien, nimmt der Podcast Sie mit auf eine faszinierende Wissensreise. Wer ist der »Herr der Ringe« in unserem Sonnensystem, was besagt eigentlich die »Allgemeine Relativitätstheorie« und wie will die Menschheit den Mond erobern?

 

Die Folgen im Überblick:

Folge 1: »Dunkles Universum«

Über Jahrtausende betrachtete der Mensch die Dunkelheit des Nachthimmels als selbstverständlich. Das Universum war zeitlich unendlich, unwandelbar und räumlich begrenzt. Mit der Erfindung des Fernrohrs wandelte sich das Bild und man begann, das Universum bald als unendlich zu erkennen. Doch der Begriff ‚unendlich‘ zog eine Kette unabsehbarer Konsequenzen nach sich. Diese deckt unsere Folge »Das Dunkle Universum« auf und zeigt, dass all das, was wir am Himmel sehen, nur ein winziger Teil eines viel größeren Kosmos sein muss, von dem wir noch nicht die geringste Ahnung haben….

Folge 2: »Kleinplaneten: Wichtige Winzlinge«

Kaum jemand weiß, dass es neben den so genannten großen Planeten auch eine Vielzahl von Kleinplaneten gibt. Erst die Diskussion um Pluto, der 2009 zum Kleinplaneten ‚degradiert‘ wurde, hat uns vor Augen geführt, dass es im Sonnensystem mehr gibt als wir ahnen. Dabei ist die Existenz von Kleinplaneten schon seit 200 Jahren bekannt. Ihre fast explosionsartige Entdeckungsgeschichte, ihre Verteilung und ihre Rolle im Sonnensystem sowie einige Schnurren um die Benennung dieser Kleinkörper, all das erzählt die Folge »Wichtige Winzlinge«.

Folge 3: »Der Herr der Ringe«

Wer den Planeten Saturn zum ersten Mal durch ein Fernrohr sieht, kann oft nicht glauben, dass es ihn wirklich gibt – zu unwirklich ist der Anblick der Kugel, die von einem frei schwebenden Ring umgeben ist. Wie ist er da hingekommen? Aus was besteht der Ring? Könnte man auf ihm laufen? Und was haben frühere Generationen darüber gedacht? Die Geschichte der Entdeckung des Saturnrings, wie er aussieht und sich verhält, erzählt unsere Folge »Der Herr der Ringe«.

Folge 4: »Harmonischer Kosmos«

Die Vorstellung eines harmonisch geordneten Kosmos gehört zu den schönsten Träumen der Menschheit. Sie impliziert die Vorstellung eines bewussten Schöpfungsaktes, hinter dem zwangsläufig ein Bauplan, ein Sinn und ein Schöpfer stehen. Wie tröstlich zu denken, dass dieser Schöpfer kein Chaot, sondern ein Anhänger ästhetischer Ordnungsprinzipien war. Wir müssen sehr weit zurückreisen, wenn wir etwas über die Anfänge der menschlichen Suche nach Sinn und Schönheit im Kosmos erfahren wollen. Unsere Folge »Harmonischer Kosmos« verrät, ob das Universum tatsächlich ordnenden Gesetzen unterliegt oder ob hier der blinde Zufall etwas Wunderschönes geschaffen hat.

Folge 5: »Die Allgemeine Relativitätstheorie«

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich die Physik in einer schweren Krise: Die Entdeckung neuer Phänomene schuf Tatsachen, die im Widerspruch zu den bis dahin anerkannten Theorien standen. Es stellte sich heraus, dass es im gesamten Kosmos nichts gab,was als zuverlässig und unveränderlich gelten konnte – außer der Lichtgeschwindigkeit. Doch das gab dem Universum ein völlig neues Gesicht. Alles wurde relativ. Wie alles mit der Relativitätstheorie begann, worauf sie beruht und wer sie begründet hat, erfahren Sie in unserer Folge »Die Allgemeine Relativitätstheorie«.

Folge 6: »Die Eroberung des Mondes, Teil 1«

In den 1950er Jahren begann im Zeichen des Kalten Krieges zwischen den damaligen Supermächten USA und der Sowjetunion ein erbitterter Wettlauf um die Eroberung eines neuen strategischen Raums: des Weltalls. Dabei wäre es wohl ‚nur‘ bei Atomraketen und Spionagesatelliten geblieben, wenn es nicht weitsichtigen Ingenieuren auf beiden Seiten gelungen wäre, sich ein viel ehrgeizigeres Ziel zu setzen: die bemannte Raumfahrt und die Eroberung des Mondes. Von den Anfängen dieses Unternehmens bis zu den ersten bemannten Raumflügen erzählt unsere Folge »Die Eroberung des Mondes, Teil 1«.

Folge 7: »Die Eroberung des Mondes, Teil 2«

Mitte der 1960er Jahre standen die beiden damaligen Supermächte USA und die Sowjetunion in den Startlöchern für das größte technische Abenteuer des 20. Jahrhunderts – die Eroberung des Mondes. Beide Staaten lieferten sich einen ehrgeizigen Wettlauf mit enormem materiellen, finanziellen und personellen Aufwand, der in den USA von einem gewaltigen Medienrummel und in der Sowjetunion von strengster Geheimhaltung begleitet wurde. Über den Ausgang dieses Wettlaufs, der am Ende kaum noch jemanden interessierte, berichtet unsere Folge »Die Eroberung des Mondes, Teil 2«.

Folge 8: »Galaxien«

Galaxien sind Milchstraßen und Milchstraßen sind Galaxien – dafür ist das griechische Lehnwort Gala verantwortlich, das Milch bedeutet. Damit ist schon gesagt, dass unsere Milchstraße nicht das einzige derartige System im Universum ist – bei weitem nicht, denn nach neuesten Schätzungen geht ihre Zahl in die Billionen. Ihre Formen, ihre Dynamik und ihre Verteilung im Raum, die das Gesamtgefüge des Kosmos ausmachen, werden in unserer Folge »Galaxien« erklärt. Bereiten Sie sich auf eine Reise vor, die Sie an die Grenzen des Universums und ihrer Vorstellungskraft führen wird!

Folge 9: »Die Entstehung der Astrologie«

Die Sterne lügen nicht – doch sie erzählen uns heute ganz andere Geschichten als die, welche noch vor 400 Jahren in sie hineingedeutet wurde. Woher kam die Überzeugung, dass die Sterne über uns regieren? Wer stellte die Regeln auf, nach denen man das menschliche Schicksal anhand der Sterne vorhersagen konnte? Unsere Folge »Die Entstehung der Astrologie« berichtet über das System des Sternenglaubens, das bis zur Entdeckung der Naturgesetze das menschliche Denken und Handeln tief durchdrang und – als eine Art Protowissenschaft – damals die einzige ganzheitliche Erklärung für Natur und Schicksal bot.

Folge 10: »Astronomie: Vom Mythos zur Messung«

Nach der Überzeugung der griechischen Naturphilosophie zeichnete sich der Mensch vor den Tieren dadurch aus, dass er die Sterne bewusst beobachten konnte. Insofern scheint der Drang, nach den Sternen zu greifen, zu den Ureigenschaften des Menschen zu gehören. Doch was trieb ihn dazu? In unserer Folge »Astronomie: Vom Mythos zur Messung« erfahren wir, welche komplexe Mischung aus Neugier, ästhetischem Empfinden, Götterfurcht, aber auch aus Organisationsbedürfnis, Raum- und Zeitorientierung die Wissenschaft formten, die wir heute Astronomie nennen. Außerdem erfahren wir,  wie sie sich mit der Entdeckung der Naturgesetze schließlich ganz vom Mythos löste – und sich der reinen Logik zuwandte. 

Folge 11: »Die Vermessung der Welt«

Am Anfang war die Scheibe – doch schon in früher vorchristlicher Zeit konnten griechische Naturphilosophen mit überzeugender Gewissheit sagen, dass die Erde kugelförmig ist. Sie folgerten dies aus Beobachtungen und scharfsinnigen Schlussfolgerungen, und schon 250 v. Chr. gelang es ihnen, Umfang und Durchmesser der Erdkugel mit befriedigender Genauigkeit zu berechnen. Seitdem wurde die Kugelgestalt der Erde nichtmehr ernsthaft in Frage gestellt. Wie es aber möglich war, ihre Form so genau zu bestimmen, davon erzählt unsere Folge »Die Vermessung der Welt«.

Folge 12: »Mit anderen Augen: Die Radioastronomie«

Das Klischeebild des Astronomen zeigt einen alten Mann, der durch ein Fernrohr blickt. Doch abgesehen davon, dass Kombination ‚alter Mann‘ schon lange nicht mehr stimmt, so gehört auch das Fernrohr heute nicht mehr zum klassischen Handwerkszeug der astronomischen Forschung. Denn diese beobachtet heute das gesamte Spektrum der elektromagnetischen Strahlung, in dem das sichtbare Licht nur einen sehr kleinen Teil ausmacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Radiofenster zum Weltall geöffnet. Es führte zu den bedeutendsten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. Über die Entstehung und die großen Errungenschaften der Radioastronomie berichtet unsere Folge »Mit anderen Augen: die Radioastronomie«.

Folge 13: »Die vier Jahreszeiten«

Wie kommen die Jahreszeiten zustande – ist es der wechselnde Abstand Erde – Sonne, oder liegt es an der Schiefe der Erdachse? Und stammt der Begriff »Monat« tatsächlich vom Mond ab? Wie lang das Jahr auf die Sekunde genau ist, warum es Schaltjahre gibt und was den Mondkalender so kompliziert macht, das hören wir in dieser Folge. 

Folge 14: »Die Voyager-Saga«

1977 startete von der Erde aus eine kosmische Flaschenpost: die Raumsonden Voyager 1 und 2. Die Sonden erkundeten erstmals aus der Nähe die Riesenplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Doch ihre Mission war damit nicht beendet – sie haben inzwischen als erste menschengeschaffene Objekte das Sonnensystem verlassen und treiben nun im interstellaren Raum – mit einer Botschaft an die, die sie finden werden. Noch haben wir Kontakt mit ihnen…

Folge 15: »Polarlichter«

Nach der antiken Sage war die Göttin Aurora für das Erscheinen der Morgenröte verantwortlich – und in sehr seltenen Fällen sorgte sie auch des Nachts für eine geisterhafte Erscheinung: das Polarlicht. In beiden Fällen kennen wir heute die Verursacherin: die Sonne. Doch wir werden hören, dass zwischen Morgenröte und Polarlicht große Unterschiede bestehen und erfahren noch viel mehr über die Ursachen dieses beeindruckenden Naturschauspiels.


Staffel 1 »Einschlafen mit Weltall«

Von der Geburt eines Sternes über Entfernungen im All bis hin zur Vermessung der Milchstraße: Vorbei an unergründlichen Schwarzen Löchern und in ferne Galaxien, nimmt der Podcast Sie mit auf eine faszinierende Wissensreise. Wie entstehen »Auroras«, wer ist die »Kometenjägerin« und wann wird die Menschheit den Mars besuchen? 

 

Die Folgen im Überblick:

Folge 1: »Entfernungen im All«

Wie hoch ist der Himmel? Wie weit sind die Sterne weg? Und wie misst man Entfernungen jenseits der Erde? Solche Fragen stellen sich die Menschen seit jeher, doch mit Zollstock und Maßband kommt man hier nicht »weit«. Wie erfasst die Astronomie die Weiten des Alls und was hat die Entdeckung der Expansion des Universums mit dem Urknall zu tun? Erfahren Sie in der ersten Folge von »Einschlafen mit Weltall«, wie antike Astronomen die Entfernungen im All ermittelten, warum das zu einem völlig neuen Weltbild führte und wie wir diese Erkenntnisse noch heute in moderner Form nutzen.

Folge 2: »Exoplaneten und die Suche nach Leben«

Sind wir allein im All? Diese Frage stellt sich heutzutage immer häufiger. Schließlich kennen wir mittlerweile weit über 1.000 sogenannte Exoplaneten – Planeten also, die um andere Sterne kreisen. Und wir gehen davon aus, dass Planetensysteme um andere Sterne der Regelfall sind. Damit müsste sich doch bei der schieren Anzahl der Sterne die Wahrscheinlichkeit auf anderes Leben im All dramatisch erhöhen. Wie findet man solche Exoplaneten und wie stehen die Chancen, dort Leben zu finden? Das erfahren Sie in unserer zweiten Folge: »Exoplaneten und die Suche nach Leben«. 

Folge 3: »Die Vermessung der Milchstraße«

»Weißt du, wie viele Sternlein stehen...« heißt es in einem alten Kinderlied. Die Astronomie verwendete tatsächlich viel Zeit und Mühe darauf, die Sterne zu zählen. Eine wahre Sisyphusarbeit, die sich jedoch auszahlte, denn nur so erlangten wir Kenntnis darüber, was unsere Milchstraße ist, welche dynamischen Kräfte in ihr herrschen und nicht zuletzt, wie viele Sterne sie enthält – wenigstens ungefähr. Wie die Sterne der Galaxie gezählt werden und welche spannenden Erkenntnisse das noch mit sich bringt, erfahren Sie in unserer dritten Folge: »Die Vermessung der Milchstraße«.

Folge 4: »Kometenjägerin Caroline Herschel«

Dass Frauen in der langen Geschichte der Astronomie wenig in Erscheinung traten, ist eine Tatsache, die sich heutzutage glücklicherweise geändert hat. Noch vor 100 Jahren waren Frauen eine bewundernswerte – und von manch konservativem Wissenschaftler durchaus geschmähte – Ausnahme in den Forschungsstätten. Um solch eine erfreuliche Ausnahme geht es in der vierten Folge unseres Podcasts »Einschlafen mit Weltall – Kometenjägerin Caroline Herschel«. Die Astronomin erarbeitete sich die Achtung aller großen Gelehrten ihrer Zeit hart und das lohnte sich. Wie war Caroline Herschel, wie arbeitete und forschte sie, welche Herausforderungen meisterte sie? Und wie »jagt« man überhaupt nach Kometen?  

Folge 5: »Geburt eines Sternes«

Ein bisschen Wasserstoff, ein bisschen Schwerkraft – eine scheinbar einfache Rezeptur, mit der unser Universum die Sterne erschafft. Die Realität ist natürlich weitaus komplexer und der Werdegang dadurch umso interessanter. Die Entstehung eines Sternes ist ein langwieriger Prozess und sein Lebenszyklus hat – vor allem zum Ende hin – durchaus dramatische Seiten. Hinzu kommt, dass Sterne, je nach Startbedingungen, unterschiedliche Laufbahnen einschlagen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sterne geboren werden und welche vielfältigen Wege sie – bis zu ihrem aufregenden Ende – beschreiten können, dann begleiten Sie uns in der fünften Folge: »Die Geburt eines Sternes«.

Folge 6: »Wie Schwarze Löcher entstehen«

Unsichtbar, bedrohlich, bizarr – und faszinierend. Kaum ein Objekt im Universum übt eine größere Anziehungskraft aus als das Schwarze Loch. Es packt nicht nur unsere Fantasie, sondern auch die real existierende Materie in seiner Umgebung. Science-Fiction-Autor*innen verleihen ihm fantastische Eigenschaften, Physiker*innen entwerfen gewaltige Gedankenmodelle und Astronom*innen eröffnen bei der Erforschung ein tieferes Verständnis des Kosmos. Auf den Spuren der rätselhaften Finsternisse begeben wir uns bis an die Grenzen der Vorstellungskraft – vielleicht auch darüber hinaus – um zu erfahren, »Wie Schwarze Löcher entstehen«. 

Folge 7: »Schwarze Löcher und wo sie zu finden sind«

Dass Schwarze Löcher existieren ist unbestreitbar. Ebenso unbestreitbar ist, dass im Inneren dieser Phänomene alle bisher bekannten Naturgesetze ihre Gültigkeit verlieren. Wir können nur darüber spekulieren, was geschieht, wenn wir uns in ein Schwarzes Loch stürzen. Und genau das haben wir vor. Wenn Sie also erfahren möchten, wie man ein Schwarzes Loch findet, was es mit seiner näheren Umgebung so anstellt und wie es wohl sein könnte, gegen alle Warnungen den Ereignishorizont zu überschreiten, dann sollten Sie sich unbedingt unsere siebte Podcast-Folge »Schwarze Löcher und wo sie zu finden sind« anhören.

Folge 8: »Friedrich Simon Archenhold und das Riesenfernrohr«

Nicht alle Berliner*innen wissen, dass in ihrer Stadt das längste bewegliche Linsenfernrohr der Welt steht – eine Konstruktion, die der Phantasie Jules Vernes‘ entsprungen sein könnte und die heute noch in der Archenhold-Sternwarte im Treptower Park zu bestaunen ist. Der Bau des Fernrohrs verlief nicht ohne Komplikationen und seine Geschichte war bewegt – auch wenn es sich selbst seit 127 Jahren nicht vom Ort bewegt hat. Die Hintergründe seiner Entstehung, die kuriosen Gründe für seinen Standort und den Unterschied zwischen dem längsten und dem größten Fernrohr der Welt erfahren Sie in »Friedrich Simon Archenhold und das Riesenfernrohr«.

Folge 9: »Perseiden«

Eine Sternschnuppe zu entdecken hat immer etwas Magisches. Kaum jemand ahnt, dass auf der Erde pro Stunde etwa vier Tonnen Sternschnuppen eintreffen, auch wenn wir die wenigsten davon sehen. Es war ein langer Weg, bis die Menschen erkannten, dass zwischen den fliegenden Lichtfunken am Firmament, plötzlich vom Himmel fallenden Steinen und den langgeschwänzten Kometen ein fester Zusammenhang besteht. Wer herausfinden möchte, was Sternschnuppen eigentlich sind, woher sie stammen und warum die Sache mit dem Wünschen eventuell nicht klappt, empfehlen wir unsere nächste Podcast-Folge »Perseiden«.

Folge 10: »Die Hubble-Story«

Es ist eine alte Astronomieweisheit, dass ein großes Fernrohr nur durch ein noch größeres ersetzt werden kann. Leider setzt uns da jedoch die Lufthülle der Erde eine Grenze, da sie durch ihre ständige Bewegung dafür sorgt, dass Sterne nie ganz scharf erscheinen. Zudem blockiert sie Wellenlängen, die man ebenfalls gerne beobachten würde. Die Schlussfolgerung ist klar: das Fernrohr muss ins Weltall! Pläne hierfür wurden schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg geschmiedet, doch erst 1990 war es soweit: 600 km hoch über der Erde wurde das Hubble-Space-Telescope stationiert. Um zu erfahren, wie Hubble trotz katastrophaler Startschwierigkeiten unser Wissen über das Universum auf sensationelle Weise erweitert hat, sollten Sie sich unbedingt »Die Hubble-Story« anhören.

Folge 11: »100 Jahre Planetarium«

Wer etwas verstehen will, der möchte es begreifen – und dies im wortwörtlichen Sinne. Jedes echte Verständnis der Dinge fängt mit der Berührung an. Auf unserer Erde lässt sich dies wunderbar durchführen, doch bei den Sternen… die müsste man sich vom Himmel holen. Einen Ausweg gibt es immerhin: das Modell. Doch wie baut man sich ein Modell des Sternenhimmels? Wie der lange Weg aussah von der antiken Armillarsphäre zum modernen Projektionsplanetarium der Gegenwart, erfahren Sie in der elften Podcast-Folge »100 Jahre Planetarium«.

Folge 12: »Der Mars«

Der Planet Mars ist nach dem römischen Gott des Krieges benannt, und allein das könnte schon abschreckend wirken. Dennoch wurde der rote Planet ab 1870 zu einem beliebten Objekt der Spekulationen und Träume, da man zu dieser Zeit durch Fernrohre die Tätigkeit einer ackerbauenden Zivilisation zu erkennen meinte. Es entwickelte sich in der Folge ein regelrechter »Mars-Hype«. Was wir seitdem dank Sonden, Drohnen und Roboterfahrzeugen über den Sehnsuchtsort Mars herausgefunden haben und was die Artemis-Mission der NASA dort plant, erfahren Sie in unserer Podcast-Folge »Der Mars«. 

Folge 13: »Die Renaissance der Astronomie«

Renaissance! Wer das Wort hört, denkt gleich an Italien, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Künstler*innen, Ingenieur*innen, Denkerinnen und Denker. Menschen mit klugen Köpfen, flinken Fingern und unstillbarer Neugier begannen, der Welt ein neues Gesicht zu modellieren, die Humanist*innen begannen, liberale und rationelle Gedanken zu äußern. Welche Erkenntnisse diese erstaunliche Zeit in der Astronomie erbrachte und wie sich diese auf das menschliche Denken auswirkte, erfahren Sie in »Die Renaissance der Astronomie«. 

Folge 14: »Weltbild im Wandel: Von Copernicus zu Kepler«

Es wird oft von der »copernicanischen Revolution« gesprochen, doch Nicolaus Copernicus wollte gar kein Revolutionär sein. Er hatte eigentlich im Sinn, den Aufbau des Kosmos noch orthodoxer zu gestalten als es die antiken Astronomen getan hatten. Es blieb anderen vorbehalten, seine Ideen in eine physikalische Wirklichkeit zu überführen – durch langwierige, hochgenaue Beobachtungen und dadurch, dass man erstmals Tatsachen höher wertete als philosophische Idealvorstellungen. Was dies mit Kepler zu tun hat und wie sich der geschlossene Kosmos der Antike in eine jähe Unendlichkeit verwandelt hat, erzählen wir Ihnen in Folge 14 »Von Copernicus zu Kepler«. 

Folge 15: »Gravitationswellen: Das Universum in Bewegung«

Vor 400 Jahren war der Begriff »Gravitation« in den Köpfen der Menschen noch gar nicht vorhanden. Wenn ein Stein auf den Boden fiel, so tat er das, weil er beseelt war und seinen natürlichen Aufenthaltsort – den Erdboden – aufsuchte. Mit der Erkenntnis, dass sich hinter diesem simplen Phänomen das Wirken natürlicher, berechenbarer Kräfte verbarg, brach das Zeitalter der heutigen Wissenschaft an. Es blieb jedoch ernüchternd, dass man die Gravitation zwar mathematisch exakt erfassen, doch physikalisch nur unbefriedigend erklären konnte. Wie man schließlich darauf kam, dass die Anziehungskraft nur eine Scheinkraft ist, die auf der Raumkrümmung beruht und dass sie sich in Wirklichkeit wellenförmig durch das Universum ausbreitet, erklären wir in »Gravitationswellen: Das Universum in Bewegung«. 


Medienstimmen & Hörer*innenstimmen

Medienstimmen

Berliner Kurier (28.01.2025)
»Der Podcast ist [...] nur einer von vielen verschiedenen Formen der Wissensvermittlung der Stiftung Planetarium Berlin, aber bestimmt die entspannendste.«
»Mit [Dr. Monika] Staesches sanfter Stimme lernen Zuhörer zurzeit in der bereits dritten Staffel von „Einschlafen mit Weltall“ über träumerische Weltraum-Themen.«

Hörer*innenstimmen auf Spotify

»Hervorragend wie immer. Gut recherchiert, ausdrucksvoll dargeboten und stimmlich wieder sehr angenehm. Wissen macht so viel mehr Spaß wenn es gut gemacht ist.« (Folge 33: »Rosettas Reise«, Staffel 3)

»Dieser Podcast ist wirklich das beste, was es gibt✨. Bitte hört nie mit neuen Folgen auf🙏« (Folge 23: »Galaxien«, Staffel 2)

»Bester Einschlafpodcast ever!« (Folge 18: »Der Herr der Ringe«, Staffel 2)

»Wie macht ihr das? Es ist so effektiv zum einschlafen und gleichzeitig lernt man was!« (Folge 10: »Die Hubble-Story«, Staffel 1)

»Genial, endlich der Podcast, auf den ich ewig gewartet hab!« (Folge 7: »Schwarze Löcher und wo sie zu finden sind«, Staffel 1)