Zeiss-Großplanetarium © SPB / Foto: F.-M. Arndt

Zeiss-Großplanetarium

Das Zeiss-Großplanetarium ist Europas modernstes Wissenschaftstheater. Es wurde als einer der letzten Repräsentationsbauten der ehemaligen DDR anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 errichtet. Seine Kuppel prägt mit 30 Metern Durchmesser das Berliner Stadtbild. Ein großer Planetariumssaal mit 307 und ein Kinosaal mit 160 Plätzen bieten Raum für spannende Streifzüge durch die Welt der Astronomie und Wissenschaft. Nach einer knapp zweijährigen Modernisierung (2014 – 2016) verfügt das Haus heute über neue Medientechnik und wurde auch inhaltlich neu ausgerichtet. Das Planetarium zeigt nicht mehr nur astronomische Programme, sondern bringt den Besucher*innen die Vielfalt aller Naturwissenschaften nahe. Besonders durch die neue Fulldome-Technik können wissenschaftlich anspruchsvolle Themen eindrücklich und zugleich unterhaltsam präsentiert werden. Aber auch Musik, Kultur und Theater schlagen den inhaltlichen Bogen weiter.


Tickethotline

Tel +49 30 421845-10
Montag bis Freitag 9 – 15 Uhr, Samstag 10 – 16 Uhr


Öffnungszeiten Kasse

Montag: geschlossen
Dienstag: 9 – 17 Uhr
Mittwoch: 9 – 20 Uhr
Donnerstag: 9 – 20 Uhr
Freitag: 9 – 21:30 Uhr
Samstag: 13 – 21:30 Uhr
Sonntag: 11:30 – 18:30 Uhr

In den Berliner Schulferien öffnet das Zeiss-Großplanetarium an Wochentagen um 9:30 Uhr.

Schließtage: 24.12., 25.12.2018


Barrierefreiheit

Der Planetariumssaal und der Kinosaal sind rollstuhlgeeignet.
Induktionsschleife für Hörgeräte verfügbar.


Anfahrt

Wir empfehlen die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S-Bahn
S41, S42, S8, S85 → Prenzlauer Allee

Tram                 
Tram M2 → Fröbelstraße
Tram M10 → Prenzlauer Allee/Danziger Straße

Bus
156 → S Prenzlauer Allee (hält in der Grellstraße)

Auto
In unmittelbarer Umgebung gibt es nur unzureichende Parkmöglichkeiten.

Eintrittspreise

Wissen: 8 € / ermäßigt* 6 €
Familienkarte Wissen (2 Erwachsene + 3 Kinder unter 18 Jahre): 21 €

Musik und Unterhaltung: 9,50 € / ermäßigt* 7,50 €
Schulklassen/Kita-Gruppen: 4 € pro Person
Kino: 8 € / ermäßigt* 6 €
3D-Kino: 9 € / ermäßigt* 7 €

Bei Sonderveranstaltungen können abweichende Preise gelten.

Gruppen ab 20 Personen zahlen ebenfalls den ermäßigten Preis.

Die Eintrittskarten aller Planetariums-Veranstaltungen berechtigen ohne Mehrpreis zum Besuch der Archenhold-Sternwarte oder der Wilhelm-Foerster-Sternwarte innerhalb von sechs Wochen.

*Ermäßigten Eintritt erhalten nach Vorlage eines Nachweises bzw. entsprechenden Ausweises: Schüler*innen; Studierende; Auszubildende; Inhaber*innen des „berlinpasses“ sowie Empfänger*innen von Sozialhilfe, Grundsicherung, Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz; Empfänger*innen von Arbeitslosengeld, Wohngeld oder des Kinderzuschlags; Schulabgänger*innen ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz; freiwillig Wehrdienstleistende und Personen, die Bundesfreiwilligendienst oder ein freiwilliges kulturelles, soziales oder ökologisches Jahr absolvieren

Freien Eintritt erhalten nach Vorlage eines Nachweises bzw. entsprechenden Ausweises: Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit einem „B“ im Ausweis; bis zu zwei Lehrkräfte bzw. Erzieher*innen, die eine Schulklasse, Kinder- oder Jugendgruppe begleiten; Pressevertreter*innen; Mitarbeiter*innen von Planetarien, Sternwarten und Museen, Mitglieder von ICOM und DMB; Mitglieder der Fördervereine der Stiftung Planetarium Berlin zu allen Angeboten der Kategorie Wissen


Lageplan Zeiss-Großplanetarium © yellow too


Geschichte

Das Zeiss-Großplanetarium wurde nach nur zweijähriger Bauzeit im Oktober 1987 eröffnet. Mit seinem Außen-Kuppeldurchmesser von 30 Meter und einem Innenkuppel-Durchmesser von 23 Meter prägt es nicht nur das Stadtbild Berlins, sondern zählt damit auch zu den größten Planetarien in Europa. Zwischen 2014 und 2016 wurde das Zeiss-Großplanetarium umfassend modernisiert. Neben einer neuen Medientechnik und einem neu gestalteten Foyer gehörte auch eine inhaltliche Neuausrichtung zum Gesamtkonzept der Modernisierung. Im Oktober 2017 feierte das Planetarium sein 30-jähriges Bestehen.

Baustelle Zeiss-Großplanetarium © SPB / Foto: R. Lück
Baustelle Zeiss-Großplanetarium © SPB / Foto: R. Lück

Technik

Blick in den Planetariumssaal © SPB / Foto: F.-M. Arndt
Blick in den Planetariumssaal © SPB / Foto: F.-M. Arndt

Seit 2016 bildet ein Sternprojektor vom Typ ZEISS UNIVERSARIUM Modell IX das neue Herzstück des Zeiss-Großplanetariums, der speziell für dieses Haus modifiziert wurde. Er projiziert den nächtlichen Sternenhimmel mit natürlicher Brillanz an die 23-Meter-Kuppel. Zusätzlich zeigen acht Planetenprojektoren die Bewegungen der Wandelsterne am Firmament. Ergänzt wird der Sternprojektor außerdem um ein mehr-kanaliges, digitales Projektionssystem mit zehn ZEISS VELVET Videoprojektoren für die 360°-Fulldome-Projektion, die ein kuppelfüllendes Videobild erzeugt.

Für ein beeindruckend räumliches Klangerlebnis sorgt das Spatial Sound Wave-System, das von dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT entwickelt wurde. Dabei kommen 49 Lautsprecher und 4 Subwoofer zum Einsatz. Gemeinam mit dem neu installierten Ganzkuppelprojektionssystem entstehen so eindrucksvolle dreidimensionale Welten für Auge und Ohr.


Ausstellungen

Im Zeiss-Großplanetarium finden wechselnde Sonderausstellungen statt.

Neue Sonderausstellung ab 01.11.2018

»Kreativität und Kuriosität«

Die zeitgenössischen Künstlerinnen Gillian McFarland und Ione Parkin zeigen im Rahmen der Berlin Science Week 2018 eine Auswahl an Kunstwerken, die in Zusammenarbeit mit Astrophysikern, Kosmologen und planetarischen Geologen aus Großbritannien entstanden sind.

Laufzeit: 01.11.  30.11.2018

»Cosmic Line up«, Gillian McFarland, Glass & Nitrates © Ian Knaggs
»Cosmic Line up«, Gillian McFarland, Glass & Nitrates © Ian Knaggs