Asteroid Bennu im Anflug auf die Erde

NASA-Mission »OSIRIS-REx« bringt am 24. September Bodenproben von Bennu

Ein Asteroid auf dem Weg zur Erde – wie aufregend! Die vor sieben Jahren von der NASA gestartete Mission »OSIRIS-REx« findet nun einen Abschluss. In der Wüste des US-Bundesstaats Utah sollen sie landen, die Bodenproben vom Asteroiden Bennu. Von diesen erwartet sich die Wissenschaft wichtige Erkenntnisse für die Menschheit, so auch nähere Anhaltspunkte zur Entstehung des Sonnensystems. Zudem sollen die Flugbahnen des Asteroiden nachvollzogen werden, da eine Kollision mit der Erde für möglich gehalten wird. Aber kein Grund zur Sorge, bis dahin vergehen noch ein paar hundert Jahre und die Wahrscheinlichkeit liegt »nur« bei 1 zu 1750.

»Wenn die Mission gelingt, ist das ein großer Meilenstein für die Forschung, der natürlich auch in unseren Programmen seinen Platz finden wird«, so Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin. »Wir präsentieren unseren Besucherinnen und Besuchern in unseren astronomischen Veranstaltungen, z.B. in der »Sternstunde« nicht nur den aktuellen Sternenhimmel mit all seinen Besonderheiten, Sternbildern und astronomischen Highlights, sondern informieren auch über besondere Raumfahrtmissionen und den aktuellen Stand der Forschung.«

Um euch den besten Überblick zu verschaffen, kommt doch am besten zu uns ins Zeiss-Großplanetarium  und schaut euch die »Sternstunde« an. Die Veranstaltung informiert regelmäßig über aktuelle Raumfahrtthemen und auch die Raumsonde »OSIRIS-REx« ist zurzeit Gegenstand des astronomischen Programms. Wenn ihr ein echtes Stück Weltall mit eigenen Händen berühren möchtet, könnt ihr das in der Archenhold-Sternwarte – Deutschlands größter und ältester Volkssternwarte – tun. Denn dort ist der größte Meteorit Berlins ausgestellt, ein echtes Trümmerteil aus dem All.

Weitere Informationen zur »Sternstunde« findet ihr hier: www.planetarium.berlin/sternstunde

Jonas Otto | 19.09.2023
Asteroid Bennu | © NASA / Goddard University of Arizona
Asteroid Bennu | © NASA / Goddard University of Arizona